Patienten Info

Neben dem allgemeinärztlichem Kassenleistungen bieten wir ein breites Spektrum an Zusatzleistungen an. Diese sind zum Teil an Zusatzqualifikationen der jeweiligen Ärzte gebunden. Bei Interesse und näheren Informationsbedarf sprechen sie uns bitte an.

Leistungen

Folgende Verfahren werden bei der Akupunkturbehandlung angewendet:

Ohrakupunktur, ggf. unter Verwendung von Dauernadeln z. B. bei der Suchtbehandlung (Raucherentwöhnung).

Die Körperakupunktur stellt in unserer Praxis ein wertvolles komplementäres Therapieverfahren da, um akute und chronische Beschwerden des Bewegungsapparates erfolgreich zu behandeln. Die Kombination von Manueller Therapie mit Akupunktur hat sich besonders bewährt.
Auch bei internistischen Erkrankungen kann ergänzend behandelt werden, um über reflextherapeutische Wirkungen die Organfunktion zu verbessern.
Die traditionelle chinesische Akupunktur basiert auf jahrtausendealter Erfahrungsmedizin in der Harmonisierung der Meridianfunktion und energischem Ausgleich. Heutzutage kann die Wirkung der Akupunktur über reflextherapeutische Beeinflussung über Nervenstrukturen nachvollzogen werden.
Störungen im Lymphfluss und fasziale Störungen werden mittels Schröpfkopfbehandlung ergänzend therapiert.

Aktiviertes konditioniertes Plasma

Bei dieser Therapie unterstützen körpereigene Faktoren den Heilungsprozess. Degenerative Erkrankungen und Entzündungen im Bereich des Bewegungsapparates (Gelenke, Sehnen und Muskel) können ohne Verwendung von Medikamenten oder chemischer Hilfsmittel beeinflusst werden.
Die Wirkung der ACP-Therapie (aktiviertes conditioniertes Plasma) beruht auf der Freisetzung von Wachstumsfaktoren aus den Thrombozyten (Blutplättchen). Diese können Selbstheilungs- und Regenerationsprozesse der geschädigten Strukturen positiv beeinflussen.
Hierfür wird dem Patienten Blut abgenommen und anschließend zentrifugiert. Das somit gewonnene Blutplasma ist konzentrierter an Wachstumsfaktoren und von anderen Blutbestandteilen getrennt. Dieses kann jetzt gezielt zB unter Ultraschallkontrolle dem Patienten an die entsprechenden Areale, zB. Sehnenansätze, gespritzt werden.

Zur Ausstellung von diversen Bescheinigungen bitte wir Sie, eine Anfrage im Vorfeld zu stellen.

Regelung der mikrobiologischen Besiedelung des Darms und dadurch Verbesserung der immunologischen Abwehr, z.B. nach Antibiotikatherapie oder bei Fehlbesiedelung des Darmes mit entsprechenden Beschwerden. Häufige Beschwerden bei Dysbiosen z.B. Darmpilzinfektionen sind: Blähungen, Völlegefühl, Müdigkeit, Bauchschmerzen, Antriebslosigkeit, Infektanfälligkeit und vieles mehr. Besonders geeignet ist die Symbioselenkung bei Erkrankungen der Lunge (z. B. allergisches Asthma), der Haut, desDarms (Nahrungsmittelunverträglichkeiten), der Harnwege (Blasenentzündungen) und allgemeiner Immunschwäche.
Hierbei hat sich die Kombination von ausgewählten Prä/Probiotika in Kombination mit phytotherapeutischen Präparaten bewährt. Eine Ernährungsberatung unter Berücksichtigung von individuellen Unverträglichkeiten ist meist zusätzlich erforderlich.
Beratung und Durchführung von ausleitenden Verfahren über Darm, Haut, Niere und Leber runden die Therapie ab.

Eigenbluttherapie

Entnahme und Reinjektion von eigenem Blut zum Zweck der Umstellung des Immunsystems.Durch intramuskuläre Injektionen kommt es zur systemischen Vermehrung weißer Blutkörperchen, Erhöhung der Temperatur, Steigerung des Stoffwechsels, Immunreaktion, vegetative Umstimmung. Sinnvollerweise kann das Blut mit homöopathischen Präparaten vor der Injektion kombiniert werden. Einsatzgebiete sind Allergien, Infektneigung und Ekzeme.

Ernährungsberatung

Eine Krankheit kann viele Väter haben, aber die Mutter einer Krankheit ist meist eine falsche Ernährung.
Insbesondere bei chronischen Krankheiten insbesondere Stoffwechselerkrankungen ist eine Ernährungsberatung sinnvoll.
Auch Vorbeugend ist die Analyse des aktuellen Ernährungsverhaltens sinnvoll. Gerade im Kindesalter wird der Grundstein für das weitere Verhalten gelegt. Bei Bedarf kann die ärztliche Ernährungsberatung durch unsere Ernährungsberaterin ergänzt, Pläne erstellt und Ziele formuliert werden.

Die manuelle Medizin ist ein wichtiges Instrument zur Diagnostik und Behandlung des Bewegungsorgans. Sie ergänzt die „sprechende Medizin“ in unserer Praxis.
In erster Linie ist sie eine Reflextherapie, die gestörte Funktion des Körpers wird verbessert, um das innere Gleichgewicht des Körpers wieder herzustellen und die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren. Nicht nur Erwachsene sondern im speziellen Kinder reagiert sehr sensibel auf derartige Behandlungsreize.

Die Domäne der Manuellen Medizin sind rückbildungsfähige Störungen der Funktion im Bewegungssystem. Hierunter sind alle Störungen zu zählen, die nicht ausschließlich durch Verschleiß, angeborene Defekte und akute traumatische Schädigungen bedingt sind.
Diese Funktionsstörungen können sowohl auf der Ebene des knöchernen Skelettes, des Bandsystems, als auch in besonderer Weise des muskulären Systems und der Faszienhüllen des Körpers liegen, und werden im allgemeinen Sprachgebrauch oft als „Blockierungen bezeichnet. Die in der Allgemeinheit bekanntesten rückbildungsfähigen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat sind die so genannten „Gelenkblockierungen“. Darunter versteht man eine rückbildungsfähige Bewegungseinschränkung eines Gelenkes, in aller Regel mit Schmerzreaktionen und Irritationen des zugehörigen Nervengewebes.

Blockierungen können verschiedene Ursachen haben.
Eine muskuläre Dysbalance, zu lockerer Bandapparat eines Gelenks oder muskuläre Verspannungen durch Stress können Ursachen sein. Fehlbelastungen oder körperliche Überlastungen spielen eine wichtige Rolle. Häufig besteht eine statische Störung in der Körperhaltung. Strukturelle, also degenerative, Veränderungen des Bewegungsapparates wie eine Arthrose begünstigen zudem funktionelle Einschränkungen. Diese haben jedoch in der Regel eine sogenannte funktionelle Reserve. Durch gezielte Behandlung kann diese ausgeschöpft werden und eine Beschwerdebesserung erreicht werden. Operationen können im Besten fall vermieden oder abgeschoben werden. Hier geht es primär nicht um den Bildbefund einer technischen Untersuchung, sondern den Funktionsbefund des Körpers.

Gerade in der Allgemeinmedizin besteht die Notwendigkeit zur Abklärung internistischer Krankheitsbilder des Herzens, der Lunge oder des Bauchraumes. Innere Organe können durch Funktionsstörungen des Bewegungsapparates beeinträchtigt werden (Herzrhythmusstörungen, Verdauungsstörungen, Atemeinschränkungen, Blasenfunktionsstörungen). Andersherum beeinträchtigen erkrankte Organe die Funktionsfähigkeit der Brustwirbelsäule verschaltet über das vegetative Nervensystem.

Bei der manuellen bzw. osteopathischen Therapie werden verschiedene Techniken verwendet:
Bei einer Manipulation wird nach genauer Einstellung des betroffenen Gelenkes ein kurzer schneller Impuls gegeben, damit die blockierten Bereiche sich wieder von einander lösen.

Myofasciale Entspannung
Bei dieser Technik werden durch Lösen von Bindegewebs- und Muskelverspannungen bessere Durchblutungsverhältnisse und eine bessere Lymphdrainage mit Verbesserung des Stoffwechsels in diesem Gewebe erreicht.
Im diesem Gewebe langjährig festgehaltene Fehlhaltungsmuster, die z.B. durch Schmerz und einseitige Bewegungen aufgebaut wurden, werden gelöst.
Muskelenergie Techniken fordern die Mitarbeit des Patienten und führen durch gezielte Muskelanspannungen zur Regulation der Gelenkbeweglichkeit.

Neuraltherapie

Die therapeutische Lokalanästhesie oder Neuraltherapie stellt ein lange bewährtes Heilverfahren da. Hier werden Injektionen mit lokalen Betäubungsmitteln an Muskelansätzen, Triggerpunkten, Störfeldern oder Narben durchgeführt. Auch gereizte Nervenareale können hierdurch beeinflusst werden.
Durch diese Injektionen kommt es zur Ausschaltung von sich selbst unterhaltenden und aufschaukelnden Rückkopplungen zwischen Schmerzort und Zentralnervensystem.
Z.B. kann ein Narben- oder ein Zahnstörfeld eine Schmerz- und Entzündungssymptomatik unterhalten.

Nichtmedikamentöse SchmerztherapieErgänzend zur Schmerztherapie mit Medikamenten oder als deren Ersatz bieten wir ein breites Spektrum an komplementärmedizinischen Verfahren an.
Bei der nichtmedikamentösen Schmerztherapie steht eine Schmerzreduktion oder -beseitigung durch Verwendung von komplementärmedizinischen Verfahren im Vordergrund. Die Kombination von Manueller Medizin unter dem Einsatz von osteopathischen Techniken hat sich bei akuten und chronischen Schmerzzuständen des Bewegungsapparates sehr bewährt. Ergänzende Verfahren stellen Akupunktur, Neuraltherapie, Eigenblutspritzung an Entzündungsherde und die Stosswellenbehandlung dar.
Belastungen des Stoffwechsels durch chronisch falsche Ernährung und Überlastung des Darmsystems müssen mit berücksichtig werden.
Neben einer ausführlichen Anamnese besteht in der nichtmedikamentösen Schmerztherapie auch ein psychosomatischer Schwerpunkt. Hier kann es um versteckte alte psychische Traumen oder chronische psychische Belastung gehen die das Schmerzempfinden beeinflussen und Schmerzen unterhalten können.

Orthomolekulare Therapie

Orthomolekulare InfusionstherapieOrthomolekulare Substanzen sind Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Mit diesem Verfahren können dem Körper gezielt fehlende Vitamine und Spurenelemente mittels Infusion zuführt werden. Sinnvollerweise wird dies im Vorfeld durch eine Blutuntersuchung diagnostiziert. Das Fehlen solcher Substanzen kann zu verschiedensten Beschwerden beitragen wie z.B. Schwächeerscheinungen, Infektanfälligkeit, Krämpfen und Entzündungen.

Die radiale Stosswelle ist ein Verfahren zur Behandlung von oberflächlichen subakuten oder chronischen muskuloskelettalen Erkrankungen. Die radiale Stoßwelle wird durch ein druckluftbeschleunigtes Projektil in einem Handstück erzeugt und dann über einen Applikator in den Körper eingeleitet. Dieser Impuls wird über das Ende des Handstückes mit Hilfe von Gel in das Gewebe übertragen. Die Eindringtiefe beträgt ein bis drei Zentimeter. Der Impuls wird auf den Schmerz bzw. Entzündungsherd fokussiert.

Derartige Druckwellen werden häufig in der Behandlung von Sehnenansatztendinosen, Fersensporn, bei oberflächlichen Triggerpunkten oder zur Tonusminderung verspannter Muskulatur eingesetzt. Eine andere Indikation stellt die Kalkschulter da.
Es hat sich gezeigt, dass die Behandlung die Schmerzen bereits nach wenigen Sitzungen lindern kann. Dies gilt auch bei Patienten mit chronischen Schmerzen.Bei dieser nichtinvasiven Therapie wird an der Stelle, wo der Schmerz auftritt, ein Selbstheilungsprozess in Gang gesetzt.
Nebenwirkungen dieser Behandlung sind ein gewisser lokaler Behandlungsschmerz sowie ggf. eine vorübergehende Schwellung für einige Tage. Eine zeitweise Beschwerdeverschlechterung ist eher selten.
Patienten, die eine stärkere Blutverdünnung wie Marcumar einnehmen müssen sollten mit dieser Methode nur unter bestimmten Bedingungen behandelt werden.
Es empfiehlt sich die Kombination der Stosswellentherapie mit manualtherapeutischen Behandlungsverfahren, um einen schnellen und anhaltenden Behandlungserfolg zu haben.

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